Neuerscheinung: BARMER Zahnreport 2020

28. Mai 2020

Der diesjährige Schwerpunkt befasst sich mit der vertragszahnärztlichen Versorgung und der Mundgesundheit von Kindern und Jugendlichen. Der Fokus liegt dabei auf Karies und Kreidezähnen. Der Report offenbart, dass es noch immer erhebliche Probleme bei der Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen gibt.

Das Bild zeigt ein aufgeschlagenes Exemplar des BARMER Zahnreports

Um die Zahngesundheit der Kinder in Deutschland steht es doch nicht so gut wie bislang angenommen. Das geht aus dem aktuellen BARMER Zahnreport hervor, der am 28. Mai 2020 im Rahmen eine Online-Pressekonferenz vorgestellt wurde. 
Erstmals wurden Routinedaten genutzt, um die Karieserfahrung bei Kindern und Jugendlichen abzuschätzen. Dies eröffnet im Vergleich zu epidemiologischen Studien vollkommen neue Sichtweisen. Damit liefert der BARMER Zahnreport einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Datenlage, national und regional. So zeigt der Report beispielsweise, dass ein Drittel der Zwölfjährigen in Deutschland bereits Karies im bleibenden Gebiss hat. Bislang war man davon ausgegangen, dass sie nur gut jeden Fünften betrifft. Zudem ist eine starke Polarisierung beim Thema Karies zu beobachten: Immer weniger Kinder haben immer mehr Karies – und dies betrifft in erster Linie Kinder aus einkommensschwächeren Haushalten.
Ein weiterer Fokus neben der Karies sind Kreidezähne (MIH). Erstmals wurden Ergebnisse zur Prävalenz der MIH auf Basis von Routinedaten generiert.

Die Ergebnisse weisen eindringlich auf noch bestehende Probleme bei der Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen hin und auf die Notwendigkeit, Präventions- und Versorgungsmaßnahmen weiter voranzutreiben.
 

BARMER Zahnreport 2020

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