Schlafstörungen in Deutschland – aktuelle Auswertung ist online

07. Februar 2020

Immer mehr Menschen leiden unter Schlafstörungen. Die Häufigkeit von Schlafstörungen ist laut BARMER Gesundheitsreport 2019 auch abhängig von regionalen Faktoren. Unsere Landkarte zeigt auf Bundesland- und Kreisebene, wo die Deutschen am besten schlafen.

Bei einer Befragung der BARMER aus dem Jahr 2018 wurden von gut einem Viertel der Befragungsteilnehmer Schlafstörungen berichtet. Auch der BARMER Gesundheitsreport 2019, der als Schwerpunkthema Ein- und Durchschlafstörungen im Erwerbsalter analysiert hat, belegt eine enorme Steigerung. 
In einer aktuellen Analyse haben wir nun die Ein- und Durchschlafstörungen auf die Bevölkerung Deutschlands hochgerechnet.
Die Häufigkeit von Schlafstörungen nimmt auch in der Gesamtbevölkerung zu. Von 2005 bis 2018 ist der Anteil der Personen mit ärztlich diagnostizierten Schlafstörungen von 12,32 je 1.000 Versicherten auf 21,71 um 76 % angestiegen. 
Bei Frauen werden die Schlafstörungen dabei deutlich häufiger ärztlich dokumentiert als bei Männern. Absolut wurden bundesweit bei 1,09 Mio. Frauen und 670.396 Männer Schlafstörungen dokumentiert. Schauen wir uns die Werte je 1.000 Versicherte an, kommen wir bei den Frauen auf 26,41 je 1.000 und bei den Männern auf 16,83 (Gesamt: 21,71 je 1.000).
Die Häufigkeit von Schlafstörungen ist laut BARMER Gesundheitsreport auch abhängig von regionalen Faktoren. Unsere Landkarte zeigt nun auf Bundesland- und Kreisebene, wo die Deutschen am besten schlafen. 
Schlafstörungen werden dabei umso häufiger diagnostiziert, je höher die Bevölkerungsdichte ist. Unsere Landkarte zeigt die Betroffenenrate auf Bundesland- und Kreisebene. Das Balkendiagramm zum Thema Schlafstörungen bietet zusätzlich die Möglichkeit, nach Geschlecht und Altersgruppen für die Jahre 2005 bis 2018 zu filtern. 

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