Inanspruchnahme von aufsuchender Wochenbettversorgung nach sozioökonomischem Status
Die obige Abbildung zeigt den Anteil der Frauen im Wochenbett, bei denen eine bestimmte Anzahl an aufsuchenden Betreuungen durch eine freiberufliche Hebamme stattgefunden hat. Dabei entspricht 0 = keine aufsuchende Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme, 1-4 Wochenbettbesuche durch eine Hebamme, 5 und mehr Wochenbettbesuche durch eine Hebamme.
Der sozioökonomische Status (SES) der Frauen wurde in Anlehnung an die „Messung des sozioökonomischen Status in der Studie Gesundheit in Deutschland aktuell (GEDA)“ des Robert Koch-Instituts über einen Index klassifiziert (Lampert et al., 2013). Die genutzten Kriterien des Index waren: der Beruf der Frau ein Jahr vor der Schwangerschaft, der höchste Bildungs- und Ausbildungsabschluss sowie das Nettoäquivalenzeinkommen bemessen am beitragspflichtigen Einkommen der Schwangeren und ihrer Familie (bestimmt durch die Familienversicherung, soweit vorhanden). Die Einstufung des SES in die fünf Gruppen „gering“, „verringert“, „durchschnittlich“, „erhöht“, „hoch“ erfolgte über die Quintile des SES-Index.