Endometriose – Lokalisation nach Diagnoseangaben
Datenquelle: BARMER-Daten 2005 bis 2024, ICD-10-Diagnose N80 bei ambulanten und/oder stationären Behandlungen, standardisiert bzw. hochgerechnet basierend auf Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Bevölkerung in Bundesländern nach Geschlecht und Altersgruppen im Vorjahr (ab 2024 Bevölkerungsangaben gemäß Zensus 2022)
Hinweise des bifg:
Bei den Diagnosen aus dem ambulanten Bereich handelt es sich um gesicherte Diagnosen.
In der Grafik wird zwischen zwei methodischen Varianten unterschieden, die im Filterbereich auswählbar sind. Bei der Variante „demografisch bereinigt" wurde einheitlich nach aktuellen Bevölkerungszahlen standardisiert, um Veränderung unabhängig von der demografischen Entwicklung darstellen zu können. Die Variante „jährlich angepasst standardisiert" bildet jährlich angepasst standardisierte und bevölkerungsbezogen hochgerechnete Ergebnisse zu allen Jahren ab und berücksichtigt damit die demografische Entwicklung.
Die (einheitliche) Standardisierung über alle Jahre hinweg („demografisch bereinigt“) geht davon aus, dass sich die demografische Struktur nicht verändert hat, also dass in den einzelnen Altersgruppen bereits 2005 die gleiche Anzahl an Frauen lebte wie im Jahr 2024. Wäre ausschließlich der demografische Wandel für Veränderungen verantwortlich, würden in der „demografisch bereinigten“ Darstellung über die Jahre hinweg keine Veränderungen sichtbar sein, während lediglich bei der jahresbezogenen Standardisierung ein Anstieg zu erkennen wäre. Wenn beide Kurven jedoch nahezu identisch verlaufen, deutet dies darauf hin, dass der demografische Wandel nur einen geringen Einfluss auf den Anstieg der Endometriose-Diagnosen hat.
Balken, die auf einer zu geringen Anzahl an Personen beruhen, werden ausgeblendet.
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