ePaper des bifg

Neben den Reporten und dem „Gesundheitswesen aktuell“ veröffentlicht das bifg in Form der bifg-ePaper wissenschaftliche Studien, Sonderauswertungen und Artikel als Open-Access-Publikationen auf der Website.

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Mockup ePaper e-Studien
Analysepapier zu Botendiensten von Apotheken
Nikolaus Schmitt, Danny Wende

27. Oktober 2022

Die Lieferung von Arzneimitteln in die Häuslichkeit durch Botendienste niedergelassener Apotheken ist seit vielen Jahren bundesweit gängige Praxis. Seit Mai 2020 gibt es hierfür eine Vergütung durch die Krankenkassen. Diese im Rahmen der Coronaschutzmaßnahmen eingeführte und zunächst befristete Regelung wurde Ende 2020 dauerhaft in das Sozialgesetzbuch integriert.
Nach 24 Monaten wird es Zeit, ein analytisches Zwischenfazit zu ziehen: Wie hat sich diese Logistik-Leistung entwickelt? In welchem Umfang erfolgt sie und wie hoch ist die Quote? Gibt es regionale Unterschiede? Welche Patienten und welche Altersgruppen stehen im Mittelpunkt? Wie viele Apotheken rechnen Botendienste ab und wie weit sind die Lieferwege?
Diese und weitere Fragen rund um die Botendienste durch Apotheken werden im vorliegenden ePaper empirisch basiert beantwortet.
 

Cover Analysepapier zu Botendiensten von Apotheken Tabletframe
Die Kontextprüfung im Rahmen des IGES-Vorschlags zum ambulanten Operieren. Eine Analyse der Relevanz und Aussagekraft der Kontextfaktoren bei der Ermittlung des Ambulantisierungspotenzials
Martin Rößler, Claudia Schulte, Uwe Repschläger, Christoph Sievers, Danny Wende

19. Oktober 2022

Die Kontextprüfung im Rahmen der Bestimmung ambulantisierbarer Krankenhausfälle ist ein wesentlicher Bestandteil des IGES-Gutachtens zur Weiterentwicklung des AOP-Katalogs. Das vorliegende ePaper widmet sich auf empirischer Basis und unter Einbezug stationärer und ambulanter Daten der BARMER der Validität der Kontextprüfung und der Aussagekraft einzelner Kontextfaktoren. Die Analyseergebnisse bestätigen die Eignung der vorgeschlagenen Kontextprüfung und zeigen Unterschiede in der Trennschärfe einzelner Kontextfaktoren sowie deren Interaktionen auf. Die Anwendung eines statistischen Modells weist darüber hinaus auf ein deutlich größeres erwartetes Ambulantisierungsvolumen hin, als es eine naive Anwendung der Kontextprüfung erwarten ließe.

Cover Die Kontextprüfung im Rahmen des IGES-Vorschlags zum ambulanten Operieren. Eine Analyse der Relevanz und Aussagekraft der Kontextfaktoren bei der Ermittlung des Ambulantisierungspotenzials Tabletframe
Corona: Auswirkungen der Pandemie auf die medizinische Versorgung in Deutschland und der Schweiz
Caroline Bähler, Manuel Elmiger, Dagmar Hertle, Carola A. Huber, Claudia Schulte, Andri Signorell, Danny Wende

13. Oktober 2022

Die zweite gemeinsame Veröffentlichung von der BARMER und der Helsana aus der Schweiz vergleicht anhand von drei ausgewählten Versorgungsbeispielen, inwieweit die Einschränkungen während der Coronapandemie Folgen für die medizinische Versorgung hatten. Die elektiven stationären Eingriffe wurden am Beispiel der Knie-Endoprothetik untersucht, Maßnahmen zur Krebsfrüherkennung am Beispiel der Mammographie, und als Beispiel für die Basisimpfungen bei Kleinkindern diente die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Auf der Basis von Abrechnungsdaten wurde analysiert, wie sich die Corona-bedingten Einschränkungen tatsächlich in den Jahren 2020 und 2021 auf die unterschiedlichen Versorgungssettings ausgewirkt haben. Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten fanden sich in den beiden Ländern, die den Lockdown durchaus unterschiedlich gehandhabt haben? Die detaillierte länderübergreifende Gegenüberstellung schafft Transparenz.

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Brustkrebsfrüherkennung: Ein Beitrag zur Frage, ob die Altersgrenzen des Mammographie-Screening-Programms in Deutschland ausgeweitet werden sollten
Dagmar Hertle, Danny Wende, Claudia Schulte, Ingrid Mühlhauser

14. Juli 2022

Diagnostische Maßnahmen zur Erkennung von Brustkrebs stehen im Fokus des neuen bifg-ePapers. Anlass ist die aktuell diskutierte Ausweitung der Altersgrenzen im Mammographie-Screening-Programm (MSP) auf Frauen ab 45 und bis 74 Jahre. Dazu liegt eine Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen vor (Vorbericht vom April 2022). Aufgrund fehlender Daten ist es jedoch derzeit nicht möglich, die Auswirkungen von diagnostischen Maßnahmen außerhalb des MSP in die Bewertung einzubeziehen. Routinedaten der BARMER können hier einen Beitrag leisten. Die Analysen zeigen, dass im 2-Jahreszeitraum 2018/2019 bei jeder dritten Versicherten zwischen 30 und 79 Jahren mindestens eine Mammographie abgerechnet wurde. In der Altersgruppe des MSP (50-69 Jahre) wurden etwa fünfmal häufiger Brustkrebsdiagnosen außerhalb des MSP gestellt, wobei 83% der Mammographien innerhalb des MSP stattfanden. Die Nutzenbewertung sollte den Einfluss möglichst aller diagnostischen Maßnahmen einbeziehen und die Risiken des MSP berücksichtigen.

Cover Brustkrebsfrüherkennung: Ein Beitrag zur Frage, ob die Altersgrenzen des Mammographie-Screening-Programms in Deutschland ausgeweitet werden sollten Tabletframe
Ergänzende Auswertungen zum IGES-Vorschlag zum ambulanten Operieren
Uwe Repschläger, Martin Rößler, Claudia Schulte, Christoph Sievers, Danny Wende

16. Mai 2022

Mit dem kürzlich vorgelegten Gutachten zu ambulanten Operationen und sonstigen stationsersetzenden Eingriffen unter Federführung des IGES Instituts wurde eine wichtige Grundlage zur Erweiterung des AOP-Katalogs geschaffen. Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung (bifg) widmete sich darauf aufbauend bereits der Bestimmung des tatsächlichen Ambulantisierungspotenzials auf Basis von Routinedaten der BARMER. Diese Analysen werden in dem vorliegenden ePaper erweitert und vertieft. Neben einer Betrachtung des Ambulantisierungspotenzials in Abhängigkeit von Patienten- und Krankenhausmerkmalen werden dessen regionale Verteilung und Konzentration auf einzelne Leistungen in den Blick genommen. Die erzielten Ergebnisse zeigen die Plausibilität der Gutachterempfehlungen und weisen zugleich auf weitere Analysebedarfe hin.

Cover Ergänzende Auswertungen zum IGES-Vorschlag zum ambulanten Operieren Tabletframe
Biosimilars im Fokus. Diskussionspapier zur Substitution von Biosimilars in Apotheken
Nikolaus Schmitt, Birgit Heltweg

05. Mai 2022

Biosimilars werden nach dem Patentablauf biologisch hergestellter Arzneimittel zugelassen. Sie sind medizinisch-therapeutisch gleichwertig gegenüber dem Original und haben einen niedrigeren Preis. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft empfiehlt daher, sowohl bei der Erst- als auch bei der Folgeverordnung diese wirtschaftlichere Alternative zu wählen. Die Akzeptanz und Umsetzung dieser Empfehlung durch die Ärzte erfolgt regional und wirkstoffbezogen unterschiedlich. Diese Unterschiede sind medizinisch nicht zu erklären. Daher hat der Gesetzgeber 2019 beschlossen, dass der Einsatz von Biosimilars durch die Substitution in den Apotheken unterstützt wird. Bis August 2022 soll der G-BA die Regularien hierfür bestimmen. Wir haben untersucht, wie sich die Verordnung von Biosimilars entwickelt hat und wie die regionale Situation aussieht.

Cover Biosimilars im Fokus. Diskussionspapier zur Substitution von Biosimilars in Apotheken Tabletframe
IGES-Gutachten zur Ausweitung ambulanter Operationen – Eine Potenzialermittlung unter Berücksichtigung des Behandlungskontextes
Uwe Repschläger, Martin Rößler, Claudia Schulte, Christoph Sievers, Danny Wende

08. April 2022

„Ambulant vor stationär“ – diesen Grundsatz hat das MDK-Reformgesetz nochmals unterstrichen und eine Ausweitung des ambulanten Potenzials zum Ziel erklärt. Die Einigung der beteiligten Selbstverwaltungspartner soll auf Basis eines Gutachtens erfolgen, welches nun vorliegt. Das Konzept besteht aus zwei Teilen: Zunächst wird auf der Basis von Operationsschlüsseln und DRGs das Gesamtpotenzial an ambulantisierbaren Fällen erzeugt. Anschließend wird diese Gesamtmenge wieder reduziert um Fälle, die aufgrund weiterer Behandlungen während des gleichen Falls oder aufgrund bestimmter Merkmale der Patientin bzw. des Patienten stationär bleiben sollten. Alle Schritte lassen sich exemplarisch an den Daten der BARMER durchführen, so dass die Wirkung des Vorschlags abgeschätzt werden kann. Die Ergebnisse werden im aktuellen ePaper vorgestellt.

Cover IGES-Gutachten zur Ausweitung ambulanter Operationen – Eine Potenzialermittlung unter Berücksichtigung des Behandlungskontextes Tabletframe
Corona-Impfung: Was Krankenkassen zur Evaluation beitragen könn(t)en
Pedro Ballesteros, Dirk Brandt, Dagmar Hertle, Tanja Meckenstock, Claudia Schulte, Danny Wende

22. März 2022

Die Datenlage zu Corona in Deutschland ist unzureichend. Daher müssen aktuell viele Fragen, insbesondere zu Impfungen und deren Wirksamkeit, unbeantwortet bleiben. Es gibt allerdings eine Ausnahme: die Impfungen in Arztpraxen im zweiten Quartal 2021. Obwohl Impfungen, die zu anderer Zeit oder in Impfzentren verabreicht wurden, im Datensatz fehlen müssen, lassen sich hieraus Erkenntnisse gewinnen. Auf Basis dieser Information wird überprüft, ob der Kreis der geimpften Personen in Einklang steht mit den Vorgaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu Risikogruppen und deren Priorisierung. Außerdem wird der Effekt der Impfungen auf Krankenhauseinweisungen und Beatmungsfälle im zweiten Halbjahr 2021 untersucht.

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Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungs­strukturen und der Krankenhausfinanzierung
Christoph Straub, Uwe Repschläger

14. Oktober 2021

Vor Beginn der Corona-Pandemie hatte die Diskussion um eine Strukturreform des stationären Sektors ihren Höhepunkt erreicht. Durch deren Ausbruch blieb die Reform ungeachtet des weiterhin großen Handlungsbedarfs allerdings zunächst aus. Die nächste Regierung wird sich dieser Aufgabe nun stellen müssen. Die BARMER legt daher ein Konzept vor, mit dem die Elemente Versorgungsstruktur, Vergütung und Finanzierung gemeinsam reformiert werden. Oberstes Ziel ist dabei die Verbesserung bzw. Sicherstellung der Qualität der Krankenhausversorgung, um die Teilhabe aller Bürger am medizinischen Fortschritt zu gewährleisten. Dies erfordert eine gezielte Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft und deren zukunftssichere Finanzierung.

Cover Reformvorschläge für eine Weiterentwicklung der stationären Versorgungs­strukturen und der Krankenhausfinanzierung Tabletframe
ICD-11: Mehr als nur ein Update
Christoph Sievers

24. August 2021

Die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) wird weltweit eingesetzt, um Krankheiten zu definieren und voneinander abzugrenzen. Sie ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt im Gesundheitswesen und unverzichtbar für die Dokumentation und Kommunikation medizinischer Inhalte.  In Deutschland ist die ICD-10 tief im Gesundheitswesen verankert und hat eine zentrale Position in den Entgeltsystemen. Die neue elfte Revision der ICD wurde 2019 von der WHO vorgestellt und soll bereits ab 2022 zur Dokumentation der Todesursache verwendet werden. Es ist also höchste Zeit, sich näher mit der ICD-11 zu beschäftigen – denn sie ist mehr als nur ein Update.  

Cover ICD-11: Mehr als nur ein Update Tabletframe
Stationäre Mindestmengen in Deutschland und der Schweiz:
Zwischen Evidenz und Praxis
Caroline Bähler, Eva Blozik, Dagmar Hertle, Annette Jamieson, Kevin Migliazza, Markus Näpflin, Uwe Repschläger, Claudia Schulte, Danny Wende, Friederike Wilke

08. Juni 2021

Dieses ePaper stellt die erste Veröffentlichung aus der Zusammenarbeit zwischen der BARMER und der Helsana aus der Schweiz dar. Die geplante Reihe verfolgt das übergeordnete Ziel, Transparenz bezüglich der Versorgung in den Gesundheitssystemen zu schaffen, Unterschiede aufzuzeigen und daraus Impulse zur Optimierung von Qualität und Wirtschaftlichkeit abzuleiten. In dieser ersten gemeinsamen Publikation wird das Thema Mindestmengen in der stationären Versorgung betrachtet.  

Cover Stationäre Mindestmengen in Deutschland und der Schweiz:
Zwischen Evidenz und Praxis Tabletframe
Ein Modell zur Optimierung der Corona-Impfstrategie
Pedro Ballesteros, Dagmar Hertle, Uwe Repschläger, Claudia Schulte, Danny Wende

19. Januar 2021

Mit der Coronavirus-Impfverordnung hat die Bundesregierung die Impfreihenfolge für die gesamte Bevölkerung grob festgelegt, indem sie vier Gruppen mit absteigender Priorität definiert hat. Der vorliegende Artikel stellt ein Modell vor, das in der Lage ist, das Hospitalisierungs-, Beatmungs- bzw. Versterberisiko aufgrund diverser Vorerkrankungen zu konkretisieren und so zielgenauer zu priorisieren. Es kann einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Impfstrategie und zur Erreichung der Impfziele leisten.

Cover Ein Modell zur Optimierung der Corona-Impfstrategie Tabletframe
Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020.
Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren
Boris Augurzky, Reinhard Busse, Ferdinand Gerlach, Gabriele Meyer

24. November 2020

Nach der ersten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland ist es Zeit, die bisherigen Erfahrungen auszuwerten und mögliche Ableitungen bzw. Lehren nicht nur für die aktuelle Lage, sondern auch für die Zukunft zu formulieren. Nach dem Motto „lessons learned“ beleuchtet das vorliegende Richtungspapier ausgewählte, konkrete Reformperspektiven. Begleitet wurde die Veröffentlichung durch einen Expertentalk, der live auf YouTube übertragen wurde und nun on demand zur Verfügung steht.

Cover Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020.
Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren Tabletframe