Ergänzende Auswertungen zum IGES-Vorschlag zum ambulanten Operieren

Uwe Repschläger, Martin Rößler, Claudia Schulte, Christoph Sievers, Danny Wende

Mit rund 2.500 neuen Leistungen legte ein Gutachten unter Federführung des IGES Instituts eine umfangreiche Liste potentiell ambulantisierbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe zur Erweiterung des AOP-Katalogs vor. Zusätzlich wurden patienten- und fallspezifische Merkmale – sogenannte Kontextfaktoren – definiert, die eine stationäre Durchführung entsprechender Leistungen rechtfertigen. Unter Berücksichtigung dieser Kontextfaktoren ermittelte das bifg in einer ersten Analyse das tatsächliche Ambulantisierungspotenzial auf Grundlage von BARMER-Daten. Hierauf aufbauend werden in diesem ePaper vertiefte Auswertungen des Ambulantisierungspotenzials vorgestellt und diskutiert. Dies beinhaltet die Analyse von Patienten-, Fall- und Krankenhausmerkmalen und dem mit ihnen verbundenen Ambulantisierungspotenzial. Des Weiteren werden Auswertungen auf Bundesland- und Kreisebene vorgestellt und die Bedeutung einzelner Leistungen für die Gesamtzahl ambulantisierbarer Krankenhausfälle betrachtet. Die Ergebnisse unterstreichen die Eignung der Gutachtervorschläge zur Erweiterung des AOP-Katalogs und zeigen weitere Forschungs- und Analysebedarfe auf.
Keywords:Ambulantisierung, ambulantes Operieren, ambulantes Potenzial, primäre Fehlbelegung, AOP-Katalog, §115 SGB V, Kontextfaktoren PDF, 802,03 KB DOI 10.30433/ePGSF.2022.004 Lizenziert unter CC BY-ND 4.0
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