BARMER
Gesundheitswesen aktuell 2024
Der siebzehnte Band „Gesundheitswesen aktuell“ wurde im Juni 2024 veröffentlicht und greift in bewährter Weise aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen auf.
ISBN: 978-3-9818809-7-7
Die Printversion ist zum Preis von 24,80 € über den Buchhandel zu beziehen.
Gesundheitswesen aktuell 2024 – Beiträge und Analysen
Der siebzehnte Band Gesundheitswesen aktuell gliedert sich in die Themenbereiche Systemfragen und Wettbewerb sowie Gestaltung der Versorgung. Im Themenbereich Systemfragen und Wettbewerb wird die Entwicklung der Krankenhausreform nachgezeichnet. Mit dem hoch aktuellen Thema Fachkräftemangel befasst sich ein Beitrag für die Berufsgruppen der Ärzteschaft. Die Hebammen fordern eine echte berufsrechtliche Selbstverwaltung auf Augenhöhe. Die Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschung in Deutschland ist Gegenstand einer empirischen Analyse. Grundlegende Aspekte des Gesundheitssystems werden beleuchtet mit Fragen und Antworten zu Klimaschutz und Klimaanpassung aus Sicht einer Krankenkasse. Die Einordnung der sozialen Lage der Patientinnen und Patienten kann mittels Routinedaten erfolgen und so die Gesundheitsforschung fördern. Im Gegenzug behindert jedoch das aktuelle Gesundheitsdatennutzungsgesetz faktisch diese Forschung. Im Themenbereich Gestaltung der Versorgung beschreibt eine Fallstudie die ambulante Versorgungssituation im ländlichen Raum Südsachsens. Weiterhin wird ein existierendes interprofessionelles Primärversorgungszentrum vorgestellt, als integrative Zukunft der Hausarztversorgung. Die nachhaltige Gestaltung der Versorgung wird für die Geriatrie aufgezeigt. Für die Entwicklung der individuellen Therapien beim Brustkrebs haben Biomarker eine wachsende Bedeutung. Das Wissen um ihre Nutzung zeigt ein Beitrag. Die Pharmakotherapie bei psychisch Kranken wird für den Schwerpunkt Antipsychotika und Antidepressiva aufgearbeitet.
Gesundheitswesen aktuell 2024 – Beiträge und Analysen
Der siebzehnte Band Gesundheitswesen aktuell gliedert sich in die Themenbereiche Systemfragen und Wettbewerb sowie Gestaltung der Versorgung. Im Themenbereich Systemfragen und Wettbewerb wird die Entwicklung der Krankenhausreform nachgezeichnet. Mit dem hoch aktuellen Thema Fachkräftemangel befasst sich ein Beitrag für die Berufsgruppen der Ärzteschaft. Die Hebammen fordern eine echte berufsrechtliche Selbstverwaltung auf Augenhöhe. Die Wettbewerbsfähigkeit der pharmazeutischen Forschung in Deutschland ist Gegenstand einer empirischen Analyse. Grundlegende Aspekte des Gesundheitssystems werden beleuchtet mit Fragen und Antworten zu Klimaschutz und Klimaanpassung aus Sicht einer Krankenkasse. Die Einordnung der sozialen Lage der Patientinnen und Patienten kann mittels Routinedaten erfolgen und so die Gesundheitsforschung fördern. Im Gegenzug behindert jedoch das aktuelle Gesundheitsdatennutzungsgesetz faktisch diese Forschung. Im Themenbereich Gestaltung der Versorgung beschreibt eine Fallstudie die ambulante Versorgungssituation im ländlichen Raum Südsachsens. Weiterhin wird ein existierendes interprofessionelles Primärversorgungszentrum vorgestellt, als integrative Zukunft der Hausarztversorgung. Die nachhaltige Gestaltung der Versorgung wird für die Geriatrie aufgezeigt. Für die Entwicklung der individuellen Therapien beim Brustkrebs haben Biomarker eine wachsende Bedeutung. Das Wissen um ihre Nutzung zeigt ein Beitrag. Die Pharmakotherapie bei psychisch Kranken wird für den Schwerpunkt Antipsychotika und Antidepressiva aufgearbeitet.
Dokumente zum Download
Die einzelnen Beiträge stehen hier als Open-Access-Publikation zur Verfügung.
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Inhaltsverzeichnis
Inklusive Editorial und Vorwort von Prof. Dr. med. Christoph Straub
PDF, 149.54 KB
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Krankenhausreform – ein Blick zurück, ein Blick nach vorn
Andreas Schmid, Jochen Baierlein, Katja Heinz, Philipp Leibinger
Keywords: Krankenhausreform, stationäre Versorgung, Krankenhaus, Leistungsgruppen
PDF, 541.76 KB
DOI 10.30433/GWA2024-14
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Ärztemangel – strukturelle Probleme und mögliche Gegenmaßnahmen
Susanne Johna
Keywords: Ärztemangel, Teilzeitquote, Personalengpässe, Entbürokratisierung
PDF, 513.53 KB
DOI 10.30433/GWA2024-28
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Hebammen fordern echte Selbstverwaltung
Ulrike Geppert-Orthofer
Keywords: Hebammen, Selbstverwaltung, Hebammenverband
PDF, 300.56 KB
DOI 10.30433/GWA2024-44
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Wie wettbewerbsfähig ist die Pharmaforschung in Deutschland im internationalen Vergleich?
Jasmina Kirchhoff
Keywords: Pharmaforschung, Pharmaindustrie, Arzneimittel
PDF, 608.31 KB
DOI 10.30433/GWA2024-60
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Wo stehen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland bezüglich Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimaanpassung?
Katharina Scherber, Dorothee Christiani
Keywords: Klimawandel, Klimaschutz, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, Umwelt
PDF, 564.18 KB
DOI 10.30433/GWA2024-80
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Die Abbildung des sozioökonomischen Status in den Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung
Danny Wende
Keywords: sozioökonomischer Status, Routinedaten, SES-Index
PDF, 691.48 KB
DOI 10.30433/GWA2024-112
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Warum das Gesundheitsdatennutzungsgesetz der Datentransparenzstelle und damit der Forschung mit Routinedaten schadet
Claudia Schulte
Keywords: Datentransparenzstelle, Gesundheitsdatennutzungsgesetz, Digitale-Versorgung-Gesetz
PDF, 390.94 KB
DOI 10.30433/GWA2024-134
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Auf der Suche nach dem Landarzt
Falko Tesch, Lorenz Harst, Jochen Schmitt
Keywords: Landarzt, hausärztliche Versorgung, Sachsen
PDF, 1.37 MB
DOI 10.30433/GWA2024-148
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Interprofessionelle Primärversorgungszentren als Lösungsansatz für die Versorgungsprobleme der Zukunft – am Beispiel der Poliklinik Veddel
Tobias Filmar, Katja Schlegel, Lukas Waidhas, Milli Schröder, Philipp Dickel, Patricia Hänel, Ove Spreckelsen
Keywords: Primärversorgungszentren, Poliklinik Veddel, interprofessionell
PDF, 609.01 KB
DOI 10.30433/GWA2024-168
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Die geriatrische Versorgung nachhaltig gestalten
Mark Lönnies, Dirk van den Heuvel
Keywords: Geriatrie, Altersmedizin, geriatrische Institusambulanz
PDF, 780.69 KB
DOI 10.30433/GWA2024-188
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Mammakarzinom-Portal: Bei der Vielzahl an neuen Biomarkern den Überblick behalten
Annette Lebeau, Elisabeth Jacob, Marcus Schmidt
Keywords: Mammakarzinom, Biomarker, Biomarker-Portal, Brustkrebs
PDF, 686.53 KB
DOI 10.30433/GWA2024-208
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Versorgungspraxis versus Leitlinie und Studienlage – Einsatz von Psychopharmaka mit Fokus auf Neuroleptika
Petra A. Thürmann, Danny Wende, Christoph Bobeth
Keywords: Psychopharmaka, Neuroleptika, Antipsychotika
PDF, 613.12 KB
DOI 10.30433/GWA2024-222
Weitere Ausgaben
Hier finden Sie die Ausgaben weiterer Jahre.
Aktuelles
20. November 2025
Der BARMER Pflegereport 2025 ist erschienen
Die Pflegeprävalenz stieg in den letzten Jahren fast linear an. Während sich nach den Angaben der Pflegestatistik die Zahl der Pflegebedürftigen im Zeitraum von 2017 bis 2023 von 3,43 Millionen auf 5,69 Millionen erhöht hat, wachsen die Kapazitäten für formelle Pflege im häuslichen Setting nur langsam und die Zahl der verfügbaren Plätze in der vollstationären Dauerpflege stagniert. Im Ergebnis sind bereits heute erhebliche Versorgungslücken zu erkennen.
Der Pflegereport 2025 befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, ob es bestimmte Erkrankungen sind, die mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs besonders zur Steigerung der Pflegeprävalenz beitragen. Dazu werden sechs akute und sechs dauerhafte Erkrankungen analysiert, darunter Krebs, Hirninfarkt, Demenz, Parkinson und Herzinsuffizienz.
3. November 2025
Flickenteppich Pflege – Eine Bestandsaufnahme der ambulanten Pflege
Die Herausforderungen in der Pflege sind vielfältig und grundlegend. Neben der Finanzierungssituation in der Pflegeversicherung und den hohen Eigenanteilen der Versicherten in Pflegeheimen ist insbesondere der Personalmangel zu nennen. Hinzu kommt, dass historisch gewachsene, uneinheitliche gesetzliche Regelungen zu einem „regulatorischen Flickenteppich“ geführt haben. Obwohl für die häusliche Krankenpflege nach SGB V sowie für die ambulante Pflege nach SGB XI von der Bundesebene Rahmenvorgaben existieren, zeigen sich starke regionale Unterschiede im Versorgungsgeschehen hinsichtlich der Angebotsstruktur, der Bedarfslagen und der vertraglichen Ausgestaltung. Ziel des Papers ist es, einen Überblick über die aktuellen strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der ambulanten Berufspflege zu geben.
15. Oktober 2025
Krankenhausreport 2025 –
Demenzerkrankte in der akutstationären Versorgung
Der demografische Wandel stellt das deutsche Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Mit der zunehmenden Zahl älterer Menschen nimmt auch die Bedeutung demenzsensibler Versorgung im Krankenhaus zu. Die ungewohnte Umgebung, ein unstrukturierter Tagesablauf und fehlende Bezugspersonen während eines Krankenhausaufenthalts können demenztypische Verhaltensauffälligkeiten auslösen oder verstärken. So begegnen Kliniken immer häufiger einer Patientengruppe, deren Krankheitsbild eine besondere medizinische, pflegerische sowie strukturelle Aufmerksamkeit erfordert. Der diesjährige Report geht der Frage nach, wie sich stationäre Aufenthalte auf die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf von Menschen mit Demenz auswirken, und leistet einen datenbasierten Beitrag zur aktuellen Diskussion über die stationäre Versorgung dieser wachsenden Patientengruppe.
2. Oktober 2025
Hausärzteprognose 2040 – Wie wird sich die hausärztliche Versorgung entwickeln?
Die hausärztliche Versorgung ist oft die erste Anlaufstelle in unserem Gesundheitssystem – und entscheidend für eine flächendeckende, patientennahe medizinische Betreuung. Doch demografische, medizinische und gesellschaftliche Veränderungen stellen ihre Zukunft vor große Herausforderungen – und neue Versorgungskonzepte wie das geplante Primärarztsystem könnten zukünftig tief in die Versorgungsstruktur eingreifen. Es stellt sich die Frage: Wie lässt sich eine bedarfsgerechte hausärztliche Versorgung in Zukunft sicherstellen? In Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung hat das bifg eine Projektion der hausärztlichen Versorgung bis zum Jahr 2040 entwickelt. Ziel ist es, frühzeitig Handlungsbedarfe zu identifizieren und Impulse für eine nachhaltige, zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zu geben.
30. September 2025
Hilfsmittelreport 2025 –
Stand und Entwicklung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland
Der aktuelle Hilfsmittelreport analysiert empirische Daten zur ambulanten Hilfsmittelversorgung in Deutschland für die Jahre 2020 bis 2024. Einzelne Hilfsmittel-Produktgruppen entwickeln sich mit unterschiedlicher Dynamik und regionalen Schwerpunkten. Das Autorenteam untersucht datenbasiert die Ursachen dieser Entwicklungen und nimmt eine fachliche Einordnung vor. Ergänzt wird der Report durch den interaktiven Hilfsmittel-Atlas, der es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, verschiedenste kennzahlbasierte Analysen der Hilfsmitteldaten nach individuellen Vorstellungen vorzunehmen. Darüber hinaus wird ein Überblick zu den aktuell an anderer Stelle veröffentlichten empirischen Hilfsmittelinformationen gegeben. So soll ein möglichst vollständiges Bild der Informationslage zur Hilfsmittelversorgung in Deutschland vermittelt werden.
25. September 2025
BARMER Arzneimittelreport 2025: Herpes zoster
Herpes zoster ist eine äußerst unangenehme Erkrankung und kann durch anhaltende Schmerzen zu Einschränkungen der Lebensqualität führen. Bei einem Teil der Patientinnen und Patienten bleibt nach Abklingen des Ausschlags für Wochen oder Monate ein sogenannter postherpetischer Nervenschmerz zurück, der quälend und so stark sein kann, dass eine Behandlung mit Opioiden erforderlich ist.
Seit Dezember 2018 empfiehlt die STIKO die Impfung gegen Herpes zoster als Standardimpfung bei Personen ab dem Alter von 60 Jahren. Das neu erschienene ePaper des Arzneimittelreports 2025 widmet sich dem Thema und untersucht die Erkrankung und die Inanspruchnahme der Herpes-zoster-Impfung mithilfe von BARMER-Routinedaten. Werden die Impfziele erreicht? Gibt es Unterschiede bei der Impfrate hausärztlicher Praxen? Welche Strategien zur Verbesserung der Impfrate lassen sich ableiten?