Pflegereport

Alljährlich liefert der BARMER Pflegereport einen Überblick zur Finanzierung, Regulierung und Versorgung in der Langzeitpflege. Die Standardberichterstattung umfasst unter anderem Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufe. Eine Vielzahl an Ergebnissen wird in Form von interaktiven Grafiken auf der Website bereitgestellt. Daneben widmet sich jeder Band einem ausgewählten Schwerpunktthema.

Icon Barcode ISBN: 978-3-946199-97-7

Die Printversion ist zum Preis von 14,90 € über den Buchhandel zu beziehen.

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Pflegerisiko und Pflegedauer

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Das Schwerpunktkapitel des diesjährigen Reports widmet sich dem Thema „Pflegerisiko und Pflegedauer“. Mit Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und der damit verbundenen Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade im Jahr 2017 wurde der Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung auf zusätzliche Personengruppen ausgeweitet. Daher ist die Zahl der Pflegebedürftigen im sozialrechtlichen Sinn deutlich stärker gestiegen, als dies allein aufgrund der demografischen Entwicklung – unter ansonsten gleichen Bedingungen – zu erwarten gewesen wäre. Der erleichterte Zugang zu Pflegeversicherungsleistungen bewirkt, dass Menschen früher als sonst pflegebedürftig im sozialrechtlichen Sinne werden können.

Mit umfangreichen Analysen gibt der diesjährige Pflegereport einen Ausblick, was die aktuelle Entwicklung für die Pflegeprävalenz, Pflegeinzidenz und Pflegedauer bedeutet. Auf Basis von BARMER-Daten werden dazu unterschiedliche Determinanten wie das Alter, das Geschlecht oder verschiedene pflegebegründende Diagnosen betrachtet. So zeigt der Report, dass sich die durchschnittliche Dauer der Pflegebedürftigkeit verlängert. Für die im Jahr 2023 inzident Pflegebedürftigen ist im Vergleich zu den im Jahr 2023 verstorbenen Pflegebedürftigen eine etwa doppelt so lange Dauer der Pflegebedürftigkeit zu erwarten. Allerdings werden für einen großen Teil der zusätzlichen Zeit in Pflegebedürftigkeit nur in geringerem Umfang Versicherungsleistungen in Anspruch genommen. Unter Zugrundelegung des Inanspruchnahmeverhaltens des Jahres 2023 erhöht sich die Summe der Versicherungsleistungen für den gesamten durchschnittlichen Pflegeverlauf dennoch um etwa die Hälfte.

Der Standardteil der Reports widmet sich der Darstellung von Versorgungsstrukturen, Fallzahlen, Inzidenzen, Prävalenzen und Pflegeverläufen differenziert nach Bundesländern. Ergänzt wird der Report durch interaktive Grafiken, die vertiefende Analysen ermöglichen.

Aktuelles

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Aktuelle Daten zur Hebammenversorgung

Der Versorgungskompass zur Geburtshilfe und Hebammenversorgung liefert Daten rund um Schwangerschaft und Geburt. Der erste Teil zu „Frauen und Geburten“ sowie den „Leistungsangeboten von Hebammen“ wurde kürzlich aktualisiert und umfasst nun Daten bis 2025. Ergänzend fasst ein neues Factsheet die wichtigsten Ergebnisse kompakt zusammen.

7. Juli 2026
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Gesundheitswesen aktuell 2026

Die Herausforderungen des Gesundheitswesens sind vielfältig und die Politik ist gewzungen, zu handeln. Das „Gesundheitswesen aktuell“ möchte hierzu einen Beitrag leisten – analytisch, interdisziplinär und mit Blick auf die gesundheitspolitischen Entscheidungen der kommenden Jahre.

15. Juni 2026
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Zahnreport 2026: Zahnärztliche Versorgung bei Pflegebedürftigen

Der neu erschienene Zahnreport befasst sich mit der Entwicklung der vertragszahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen. Wie steht es um die zahnärztliche Versorgung von ambulant und stationär Pflegebedürftigen? Welche regionalen Besonderheiten sind bei der vertragszahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen festzustellen?

2. Juni 2026
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BARMER Zahnreport: Versorgungslage

Das neue ePaper rückt die Entwicklung der vertragszahnärztlichen Versorgung in Deutschland in den Fokus. Hintergrund ist die Aufhebung der zahnärztlichen Zulassungsbeschränkungen im Jahr 2007. Ist eine flächendeckende Versorgung noch gewährleistet?

11. Mai 2026
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Gesundheitsreport 2026 – Standardauswertungen

Das vorliegende ePaper erläutert wesentliche Kennzahlen zu aktuellen Arbeitsunfähigkeiten und Trends und analysiert diese im Hinblick auf Diagnosen, Branchen und Berufsgruppen. Dabei werden die Daten zu den gemeldeten Arbeitsunfähigkeiten im Jahr 2025 betrachtet und den Ergebnissen aus dem Vorjahr 2024 gegenübergestellt.

28. April 2026
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Factsheet: Nicht invasive Pränataltests auf Trisomien - Erste Zahlen zur Inanspruchnahme des nicht invasiven Pränataltests auf Trisomie 13, 18 und 21 (NIPT)

Seit dem 01.07.2022 ist der nicht invasive Pränataltest auf die Trisomien 13, 18 und 21 (NIPT) Teil des Leistungskatalogs der Krankenkassen. Das bifg untersuchte erstmals die Inanspruchnahme des Tests in Deutschland. In unserem neuen Factsheet finden Sie alle wichtigen Ergebnisse auf einen Blick.

1. April 2026
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Analysen zur Entwicklung der vollstationären Krankenhausfallzahlen

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie brachen die Krankenhausfallzahlen in Deutschland drastisch ein und auch im Jahr 2024 erreichten sie nicht wieder ihr Ausgangsniveau. In einem ePaper widmet sich das bifg den Fragen, wodurch die „fehlenden“ vollstationären Fälle gekennzeichnet waren und auf welche Personengruppen sie entfielen.

16. März 2026
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BARMER Arztreport 2026: Endometriose

Endometriose gewinnt zunehmend an Bedeutung, da die Erkrankung immer häufiger erkannt und systematisch untersucht wird. Das neue ePaper, das im Rahmen des Arztreports erscheint, widmet sich dem Thema. Basierend auf sektorenübergreifenden Routinedaten für die Jahre von 2005 bis 2024 werden Informationen zu Häufigkeiten, Trends sowie zu Risikofaktoren der Endometriose und zu Komorbiditäten bei Endometriose in Deutschland dargestellt und diskutiert.

4. März 2026

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