Zahnreport Fokus: Zahnärztliche Versorgung von Pflegebedürftigen: Was wurde erreicht?

Michael Rädel, Heinz-Werner Priess, Steffen Bohm, Michael Walter

Das vorliegende ePaper, das im Rahmen des Zahnreports 2026 veröffentlicht wird, befasst sich mit dem Thema „Zahnärztliche Versorgung von Pflegebedürftigen: Was wurde erreicht?“.

Im Jahr 2018 wurden Gebührennummern des BEMA neu geschaffen und angepasst, um die zahnärztliche Versorgung von Pflegebedürftigen zu verbessern. Außerdem wurde 2019 zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung der Abschluss von Kooperationsverträgen von stationären Pflegeeinrichtungen mit den Leistungserbringenden in den Vordergrund gestellt.

Die Abrechnungsdaten der BARMER ermöglichten eine Auswertung der erbrachten zahnärztlichen Leistungen über zwölf Jahre. Auf dieser Datenbasis sollten die Auswirkungen der implementierten Änderungen auf die Qualität der zahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen untersucht werden. 

Dabei werden folgende Fragestellungen untersucht: 

• Hat sich die Versorgung Pflegebedürftiger im stationären Bereich verbessert?
• Haben die neuen Gebührennummern auch im ambulanten Bereich zu einer Verbesserung geführt?
• Welche regionalen Besonderheiten sind bei der vertragszahnärztlichen Versorgung von Pflegebedürftigen festzustellen?

Grundsätzlich hat sich die Teilhabe Pflegebedürftiger an der zahnärztlichen Versorgung seit 2018 deutlich verbessert. Diese Aussage gilt allerdings vor allem für stationär Pflegebedürftige, während sich bei ambulant Pflegebedürftigen besorgniserregende Defizite zeigten.

Umfangreiche Analysen und Ergebnisse finden Sie im ePaper.

Autor(inn)en:Michael Rädel, Heinz-Werner Priess, Steffen Bohm, Michael Walter Keywords:Pflegebedürftige, Senioren, Zahnärztliche Versorgung, Prävention, ambulant, stationär, Kooperationsvertrag PDF, 1.97 MB DOI 10.30433/zahn.2026.02 CC BY-ND 4.0
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