Kennzahlen zur Arbeitsunfähigkeit

Datenquelle: BARMER Gesundheitsreport, BARMER-Daten 2020–2022; nicht standardisierte berufsgruppenspezifische Ergebnisse Hinweise des bifg: Berücksichtigt werden Beschäftigte mit Versicherung bei der BARMER im Alter von 15 bis 69 Jahren mit Wohnort in Deutschland. Die Zuordnung zum Bundesland erfolgt nach dem Wohnort. Die Berufsgruppen entsprechen dem dreistelligen Tätigkeitsschlüssel gemäß der Klassifikation der Berufe 2010. Einzeln ausgewertet werden nur Berufsgruppen mit mindestens 1.000 Versichertenjahren (VJ), alle anderen werden der Gruppe „Sonstige“ zugeordnet. Vereinzelte Schwankungen in den Kennzahlen können auf geringe Fallzahlen zurückgeführt werden. Personen mit dem Geschlechtseintrag divers oder unbekannt werden aus datenschutzrechtlichen Gründen dem weiblichen Geschlecht zugeordnet. Da eine entsprechende Kennzeichnung weniger als eine je 100.000 berufstätige Personen betrifft, werden Kennzahlen zu Frauen durch das gewählte Vorgehen allenfalls in Ausnahmefällen geringfügig verändert. Mit dem Jahr 2022 lässt sich ein Anstieg von Krankmeldungen und Fehlzeiten verzeichnen, der alle in vorausgehenden Zeiträumen von Jahr zu Jahr beobachteten Veränderungen übersteigt. Dies lässt sich insbesondere bei Atemwegsinfekten beobachten. Eine wesentliche Ursache dürften hierbei deutlich gehäuft auftretende Infekte im Zuge der sich wieder normalisierenden Kontakte und der damit zwangsläufig auch verstärkten Keimexposition nach einer längeren Phase mit nur geringer Keimexposition in der Bevölkerung sein. Zudem könnten auch die telefonische Krankschreibung sowie die im Jahr 2022 fortschreitend implementierte elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu einer höheren Zahl an gemeldeten Arbeitsunfähigkeiten beigetragen haben.

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