BARMER
Arzneimittelreport 2020
Mit ihrem Arzneimittelreport legt die BARMER umfassende versichertenbezogene Auswertungen von Daten zur Arzneimittelversorgung vor. Daneben widmet sich jeder Band einem aktuellen Schwerpunktthema.
ISBN: 978-3-946199-50-2
Die Printversion ist zum Preis von 14,90 € über den Buchhandel zu beziehen.
Sektorenübergreifende Arzneimitteltherapie
Die Schnittstelle zwischen ambulantem und stationärem Sektor wird in den Medien oft als unsichtbare Mauer bezeichnet. Immer wieder wird moniert, dass es hier ein Koordinations- und Kommunikationsproblem gibt. Und auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen bezeichnet die Schnittstellen zwischen der ambulanten und der stationären Gesundheitsversorgung als zentrale Schwachstellen im deutschen Gesundheitssystem.
Wir haben den Fokus in unserem Arzneimittelreport daher exakt auf diese Schnittstelle gerichtet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind eindeutig. Problematisch ist die Versorgung vor allem bei Patientinnen und Patienten mit Polypharmazie, die also mehrere Medikamente gleichzeitig nehmen müssen.
Der diesjährige Report hat sich damit einem Thema gewidmet, das Millionen von Menschen betrifft. Allein im Jahr 2017 waren bundesweit hochgerechnet 2,8 Millionen Menschen am Tag ihrer Krankenhausaufnahme Polypharmazie-Patienten. Dass Patienten mit Polypharmazie ihre Arzneimitteltherapie meist von drei oder mehr Ärzten erhalten, erschwert den notwendigen Informationsaustausch zwischen den Versorgungssektoren und gefährdet damit die Patientensicherheit.
Bei der Untersuchung wurde in Form von Befragungen sowohl die Patientenperspektive als auch die Perspektive niedergelassener Ärzte mit einbezogen.
Dokumente zum Download
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Weitere Ausgaben
Hier finden Sie die Ausgaben weiterer Jahre.
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BARMER ArzneimittelreportAuswertungen zur Arzneimittelversorgung in Deutschland.
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BARMER ArzneimittelreportAuswertungen zur Arzneimittelversorgung in Deutschland.
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BARMER Arzneimittelreport 2023Medikamentöse Schmerztherapie nicht-onkologischer ambulanter Patientinnen und Patienten
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BARMER Arzneimittelreport 2022Arzneimitteltherapie 2025. Sicher. Digital.
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BARMER Arzneimittelreport 2021Arzneimitteltherapie in der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter
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BARMER Arzneimittelreport 2019Impfungen bei Kindern und Jugendlichen
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BARMER Arzneimittelreport 2018Arzneimitteltherapiesicherheit
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BARMER Arzneimittelreport 2017Medikamentöse Tumortherapie
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2016Biosimilars
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2015
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2014
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2013
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2012
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2011
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BARMER GEK Arzneimittelreport 2010
Aktuelles
27. Februar 2026
Factsheet: Erreichbarkeit von Apotheken in Deutschland - Eine geodatenbasierte Analyse
Als Beitrag zur Diskussion um den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung mit einem Schwerpunkt auf Sicherung der flächendeckenden Erreichbarkeit von Apotheken untersuchte das bifg die räumliche Entfernung für die Bevölkerung zu einem Apothekenstandort mittels geografischer Daten.
18. Februar 2026
BARMER Arzneimittelreport:
Influenza-Impfung
Das aktuelle ePaper befasst sich mit dem Thema „Influenza-Impfung: Impfquote immer noch weit hinter den Zielen zurück". Es beleuchtet neben der allgemeinen Impfrate bislang wenig beachtete Aspekte der Impfquote und richtet den Fokus auf zwei besonders gefährdete Gruppen: Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen sowie Bewohnerinnen und Bewohner stationärer Pflegeeinrichtungen. Zudem wertet der Report erstmals Versorgungsdaten zur seit dem 1. Oktober 2022 möglichen Grippeimpfung in Apotheken aus und zeigt, welchen Beitrag diese zur Steigerung der Impfquote leisten können.
12. Dezember 2025
Veröffentlichung des bifg in
„Value in Health“
Der Artikel mit dem Titel „Welfare-based healthcare planning: Methodology and application to thoracic surgical treatment of lung cancer in Germany“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen wohnortnaher Versorgung und Qualitätsgewinnen durch Zentralisierung. Am Beispiel der thoraxchirurgischen Behandlung von Lungenkrebs wird ein neuer methodischer Ansatz aufgezeigt, mit dem sich Behandlungsstandorte auf Basis der Präferenzen von Patientinnen und Patienten optimal planen lassen. Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, der Universität Witten/Herdecke und des Zentrums für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Dresden und erscheint in Kürze. Ein Prepress ist bereits jetzt online und unter dem folgenden Link abrufbar.
11. Dezember 2025
Neues Format: bifg-Factsheets
Mit unserem neuen Format der Factsheets erweitern wir unser Informationsangebot auf der Website. Das Format greift zentrale Inhalte aus unseren Analysen und Veröffentlichungen auf und stellt diese in gebündelter und übersichtlicher Form dar. So lassen sich die wesentlichen Ergebnisse schneller überblicken.
Das erste Factsheet beschäftigt sich mit den GLP-1-Rezeptoragoisten, auch als „Abnehmspritzen“ bekannt. Es fasst wesentliche Ergebnisse aus dem dazugehörigen Artikel aus dem „Gesundheitswesen aktuell 2025“ zusammen. Behandelt werden die Entwicklung der Therapietreue, die Dynamik der Verordnungen sowie die erwarteten Kosten für die Versorgung.
20. November 2025
Gesundheitsreport 2025
Das vorliegende ePaper erläutert wesentliche Kennzahlen zu aktuellen Arbeitsunfähigkeiten und Trends und analysiert diese im Hinblick auf Diagnosen, Branchen und Berufsgruppen.
Dabei werden die Daten zu den gemeldeten Arbeitsunfähigkeiten im Jahr 2024 betrachtet und den Ergebnissen aus dem Vorjahr 2023 gegenübergestellt.
Das ePaper liefert damit einen Überblick über das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen im Jahr 2024 und liefert Impulse für weiterführende Analysen, die mithilfe der interaktiven Grafiken möglich sind.
20. November 2025
Der BARMER Pflegereport 2025 ist erschienen
Die Pflegeprävalenz stieg in den letzten Jahren fast linear an. Während sich nach den Angaben der Pflegestatistik die Zahl der Pflegebedürftigen im Zeitraum von 2017 bis 2023 von 3,43 Millionen auf 5,69 Millionen erhöht hat, wachsen die Kapazitäten für formelle Pflege im häuslichen Setting nur langsam und die Zahl der verfügbaren Plätze in der vollstationären Dauerpflege stagniert. Im Ergebnis sind bereits heute erhebliche Versorgungslücken zu erkennen.
Der Pflegereport 2025 befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, ob es bestimmte Erkrankungen sind, die mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs besonders zur Steigerung der Pflegeprävalenz beitragen. Dazu werden sechs akute und sechs dauerhafte Erkrankungen analysiert, darunter Krebs, Hirninfarkt, Demenz, Parkinson und Herzinsuffizienz.