BARMER
Krankenhausreport 2018
Der BARMER Krankenhausreport greift neben der Analyse des akut-stationären Versorgungsgeschehens in Deutschland in jedem Jahr ein Schwerpunktthema aus der Krankenhausversorgung auf, das sowohl aus Versorgungsperspektive als auch aus gesundheitspolitischer Sicht von besonderem Interesse ist.
ISBN: 978-3-946199-18-2
Die Printversion ist zum Preis von 14,90 € über den Buchhandel zu beziehen.
Sterberisiko bei Bauchaorten-OP hängt von Klinik ab
Der BARMER Krankenhausreport 2018 greift neben der Analyse des akut-stationären Versorgungsgeschehens in Deutschland in diesem Jahr das Schwerpunktthema Bauchaortenaneurysma (BAA) auf. Das BAA ist eine ernsthafte, nicht selten tödlich endende Erkrankung, die häufig über 65-jährige Männer betrifft. Aufgrund der demografischen Alterung in Deutschland wird dieses Krankheitsbild in Zukunft eine zunehmend wichtigere Rolle im klinischen Alltag spielen. Wenn eine operative Behandlung des BAA nötig ist, kann entweder ein offen-chirurgischer oder ein endovaskulärer Eingriff erfolgen. In den vergangenen Jahren war ein klarer Trend hin zur endovaskulären Behandlung zu erkennen.
Der 14. BARMER Krankenhausreport liefert empirisch abgesicherte Erkenntnisse für den Vergleich der Behandlungsergebnisse des endovaskulären und des offen-chirurgischen Eingriffs. Auf Grundlage umfassender Versichertendaten der BARMER und unter Anwendung statistischer Methoden werden Ergebnisse präsentiert, die auf die deutsche Gesamtbevölkerung übertragbar sind. Darüber hinaus werden die Volume-Outcome-Beziehung, die Behandlungsergebnisse von zertifizierten Gefäßzentren im Vergleich zu nicht zertifizierten Krankenhäusern sowie regionale Unterschiede beleuchtet. Schließlich werden Simulationen zur Erreichbarkeit von Krankenhäusern, die Patienten mit BAA behandeln, durchgeführt.
Dokumente zum Download
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Weitere Ausgaben
Hier finden Sie die Ausgaben weiterer Jahre.
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BARMER KrankenhausreportAuswertungen zur Krankenhausversorgung in Deutschland.
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BARMER KrankenhausreportAuswertungen zur Krankenhausversorgung in Deutschland.
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BARMER Krankenhausreport 2023Ambulante Leistungserbringung im deutschen Krankenhaussektor
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BARMER Krankenhausreport 2022Leistungsverlagerungen in der stationären Versorgung
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BARMER Krankenhausreport 2021Krankenhausinfektionen während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020
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BARMER Krankenhausreport 2020Volume-Outcome im Krankenhaus
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BARMER Krankenhausreport 2019Patient Blood Management
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BARMER Krankenhausreport 2017Geriatrie
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BARMER GEK Krankenhausreport 2016Adipositas-Chirurgie
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BARMER GEK Krankenhausreport 2015Lumbale Rückenschmerzen
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BARMER GEK Krankenhausreport 2014Trends in der koronaren Revaskularisation
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BARMER GEK Krankenhausreport 2013Darmkrebs
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BARMER GEK Krankenhausreport 2012Prostatakarzinom
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BARMER GEK Krankenhausreport 2011Übergang von der stationären zur ambulanten Versorgung bei psychischen Störungen
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BARMER GEK Krankenhausreport 2010Endoprothetik des Hüft- und Kniegelenks
Aktuelles
12. Dezember 2025
Veröffentlichung des bifg in
„Value in Health“
Der Artikel mit dem Titel „Welfare-based healthcare planning: Methodology and application to thoracic surgical treatment of lung cancer in Germany“ bewegt sich im Spannungsfeld zwischen wohnortnaher Versorgung und Qualitätsgewinnen durch Zentralisierung. Am Beispiel der thoraxchirurgischen Behandlung von Lungenkrebs wird ein neuer methodischer Ansatz aufgezeigt, mit dem sich Behandlungsstandorte auf Basis der Präferenzen von Patientinnen und Patienten optimal planen lassen. Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, der Universität Witten/Herdecke und des Zentrums für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung, Dresden und erscheint in Kürze. Ein Prepress ist bereits jetzt online und unter dem folgenden Link abrufbar.
11. Dezember 2025
Neues Format: bifg-Factsheets
Mit unserem neuen Format der Factsheets erweitern wir unser Informationsangebot auf der Website. Das Format greift zentrale Inhalte aus unseren Analysen und Veröffentlichungen auf und stellt diese in gebündelter und übersichtlicher Form dar. So lassen sich die wesentlichen Ergebnisse schneller überblicken.
Das erste Factsheet beschäftigt sich mit den GLP-1-Rezeptoragoisten, auch als „Abnehmspritzen“ bekannt. Es fasst wesentliche Ergebnisse aus dem dazugehörigen Artikel aus dem „Gesundheitswesen aktuell 2025“ zusammen. Behandelt werden die Entwicklung der Therapietreue, die Dynamik der Verordnungen sowie die erwarteten Kosten für die Versorgung.
20. November 2025
Gesundheitsreport 2025
Das vorliegende ePaper erläutert wesentliche Kennzahlen zu aktuellen Arbeitsunfähigkeiten und Trends und analysiert diese im Hinblick auf Diagnosen, Branchen und Berufsgruppen.
Dabei werden die Daten zu den gemeldeten Arbeitsunfähigkeiten im Jahr 2024 betrachtet und den Ergebnissen aus dem Vorjahr 2023 gegenübergestellt.
Das ePaper liefert damit einen Überblick über das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen im Jahr 2024 und liefert Impulse für weiterführende Analysen, die mithilfe der interaktiven Grafiken möglich sind.
20. November 2025
Der BARMER Pflegereport 2025 ist erschienen
Die Pflegeprävalenz stieg in den letzten Jahren fast linear an. Während sich nach den Angaben der Pflegestatistik die Zahl der Pflegebedürftigen im Zeitraum von 2017 bis 2023 von 3,43 Millionen auf 5,69 Millionen erhöht hat, wachsen die Kapazitäten für formelle Pflege im häuslichen Setting nur langsam und die Zahl der verfügbaren Plätze in der vollstationären Dauerpflege stagniert. Im Ergebnis sind bereits heute erhebliche Versorgungslücken zu erkennen.
Der Pflegereport 2025 befasst sich schwerpunktmäßig mit der Frage, ob es bestimmte Erkrankungen sind, die mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs besonders zur Steigerung der Pflegeprävalenz beitragen. Dazu werden sechs akute und sechs dauerhafte Erkrankungen analysiert, darunter Krebs, Hirninfarkt, Demenz, Parkinson und Herzinsuffizienz.
3. November 2025
Flickenteppich Pflege – Eine Bestandsaufnahme der ambulanten Pflege
Die Herausforderungen in der Pflege sind vielfältig und grundlegend. Neben der Finanzierungssituation in der Pflegeversicherung und den hohen Eigenanteilen der Versicherten in Pflegeheimen ist insbesondere der Personalmangel zu nennen. Hinzu kommt, dass historisch gewachsene, uneinheitliche gesetzliche Regelungen zu einem „regulatorischen Flickenteppich“ geführt haben. Obwohl für die häusliche Krankenpflege nach SGB V sowie für die ambulante Pflege nach SGB XI von der Bundesebene Rahmenvorgaben existieren, zeigen sich starke regionale Unterschiede im Versorgungsgeschehen hinsichtlich der Angebotsstruktur, der Bedarfslagen und der vertraglichen Ausgestaltung. Ziel des Papers ist es, einen Überblick über die aktuellen strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der ambulanten Berufspflege zu geben.
15. Oktober 2025
Krankenhausreport 2025 –
Demenzerkrankte in der akutstationären Versorgung
Der demografische Wandel stellt das deutsche Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Mit der zunehmenden Zahl älterer Menschen nimmt auch die Bedeutung demenzsensibler Versorgung im Krankenhaus zu. Die ungewohnte Umgebung, ein unstrukturierter Tagesablauf und fehlende Bezugspersonen während eines Krankenhausaufenthalts können demenztypische Verhaltensauffälligkeiten auslösen oder verstärken. So begegnen Kliniken immer häufiger einer Patientengruppe, deren Krankheitsbild eine besondere medizinische, pflegerische sowie strukturelle Aufmerksamkeit erfordert. Der diesjährige Report geht der Frage nach, wie sich stationäre Aufenthalte auf die Lebensqualität und den Krankheitsverlauf von Menschen mit Demenz auswirken, und leistet einen datenbasierten Beitrag zur aktuellen Diskussion über die stationäre Versorgung dieser wachsenden Patientengruppe.